CON-TH im Einsatz als Beregnungssteuerung

CON-T/TH: Weil Klima mehr ist als Licht & Wärme

Ein Leben mit 24 h am Tage derselben Temperatur, derselben Luftfeuchtigkeit (bzw. vor allem -trockenheit) und nur zwei Lichtzustände: an/aus: Was für Menschen eine Horrorvorstellung wäre, ist leider für viele Terrarientiere der Alltag!

Denn sie haben zwar (Wärme-)Lampen und/oder Heizelemente zur Verfügung, aber diese sind in der Regel an oder aus, weil sie entweder schlicht durch manuelle Bedienung oder beispielsweise über „dumme“ Zeitschaltuhren „gesteuert“ werden. Dabei ist man mit einem solchen Setup meilenweit von einer artgerechten und tierfreundlichen Situation entfernt.

Eine bessere Lösung besteht daher in intelligenteren Steuergeräten, welche — je nach Leistungsumfang und Qualität — die angeschlossenen Geräte für Licht, Wärme oder auch Beregnungsanlagen über mehrere Programmpunkte ansteuern können. So ist es beispielsweise mit dem Econlux CON1 möglich, auch komplexe Lichtszenarien zu realisieren.

Klimaautomation ist gut…

Solche Steuergeräte sind eine tolle Sache, beispielsweise im Aquarienbereich, wo Du so auch ausgefeilte Beleuchtungsmuster inklusive naturnaher Sonnenauf- und Untergängen realisieren und damit die Lebensbedingungen im Becken für die jeweils enthaltene Tier- und Pflanzenarten optimieren kannst.

Auch in der Terraristik werden solche schaltbaren Steckdosenleisten gern eingesetzt, um die Beleuchtung, Heizsteine bzw. Heat Panels und Nebler bzw. Beregnungsanlagen anzusteuern. Für viele Situationen lassen sich so auch brauchbare Umweltsimulationen schaffen.

Das Problem dabei: Deutlich mehr als bei Aquarien unterliegt das „Klima“ in Terrarien den äußeren Einflüssen aus dem umgebenden Raum:

Wird das Zimmer im Sommer besonders warm, so finden sich auch die Terrarientiere in dieser erhöhten Wärme wieder. Eine rein über die Zeit gesteuerte Heizquelle im Terrarium kann dann für ein Zuviel an Wärme sorgen. Auch die Luftfeuchtigkeit unterliegt Schwankungen, schließlich hängt sie direkt von der Humidität in der Raumluft ab. Ein für „normale Tage“ programmiertes Beregnungsschema reicht dann für sehr heiße oder besonders trockene Tage nicht mehr aus, während umgekehrt bei höherer Luftfeuchte im Raum eine ansonsten „passende“ Benebelung schon zu viel sein kann.

Um dieser Gefahr zu entgehen, müsstest Du über das Jahr hinweg zu unterschiedlichsten Zeiten immer wieder die realen Umweltbedingungen im Terrarium messen und die Zeitschaltungen wo immer es nötig wird, anpassen. Eine lästige Angelegenheit, über die Du dem Optimum praktisch stets „hinterher rennst“.

Wie wäre es also, wenn die Klimasteuerung für deine Tiere stets automatisch auf die tatsächlich vorhandenen Umweltbedingungen in deinem Terrarium reagieren würde? Das wäre Klima-Simulation auf einer ganz neuen Stufe, ZooMo nennt das: Klima-Intelligenz!

…Klima-Intelligenz ist besser!

Klima-Intelligenz heißt für uns die Steuerung des Terrarienklimas bzw. der Wettersimulationen auf der Basis der tatsächlich vorhandenen Umweltbedingungen im Terrarium. Und das funktioniert so:

Die neuen SolarRaptor Timer Controller CON-T und CON-TH verfügen neben der ausgefeilten Zeitsteuerungs-Steckdose zusätzlich über Steckplätze, die an Sensoren für die Temperatur (CON-T) bzw. für Temperatur und Humidität (CON-TH) gekoppelt sind.

CON-TH im Einsatz

Und so hebst Du die Klimaregelung in deinen Terrarien auf einen neuen Level:

Die neuen Timer Controller von ECONLUX ermöglichen dir die Automatisierung der Klimasteuerung für deine Terrarien auf der Basis der tatsächlichen Werte von Temperatur und Feuchtigkeit.

Ähnlich wie beim CON1 kannst Du über den CON-T oder CON-TH flexible Lichtszenarien entwerfen und einspeichern. Dafür schließt Du deine Grundbeleuchtung, wie beispielsweise LED-Leuchte oder UVB-Strahler über den Timer-Steckplatz an. Dabei hast Du die Möglichkeit vier unterschiedliche Zeiträume sekundengenau zu programmieren, um unterschiedliche Beleuchtungssituationen zu erzeugen.

Für eine intelligente Ansteuerung der Heizelemente nutzt Du den Steckplatz mit Temperaturfühler. Dieser mißt mit einem sehr sensiblen Thermosensor die aktuelle Temperatur im Terrarium und regelt — basierend auf den Messergebnissen — deine vorprogrammierten Einstellungen, indem es die angeschlossenen Heizelemente (Wärmelampe, Heizkabel, Heizmatte) an- oder abschaltet. Die kontrollierende Messung der Ist-Temperatur durch den Temperaturfühler stellt dabei sicher, dass deine eingestellten Temperaturen auch tatsächlich eingehalten werden. Ein zu starkes Aufheizen wird ebenso verhindert, wie ein Abkühlen auf zu niedrige Temperaturen für deine Tiere.

Darf es noch „ein Umweltfaktor mehr“ sein? Beim CON-TH kommt zum Steckplatz mit Temperaturfühler zusätzlich ein Steckplatz mit Sensor für Luftfeuchtigkeit hinzu. Schließe an diesen eine Beregnungsanlage oder einen Vernebler an und stelle den Wert für die optimale Luftfeuchtigkeit für deine amphibischen oder reptilischen Mitbewohner ein. Möglich sind hier Werte zwischen 10 – 90 %, so dass Du für jede Art die bestmögliche Humidität festlegen kannst. Nachdem Du den Luftfeuchtigkeitssensor im Terrarium platziert hast, überwacht dieser zuverlässig, wie hoch oder tief die Luftfeuchtigkeit bei deinen Tieren ist. Tritt eine Unterschreitung des von dir definierten Wertes ein, schaltet der CON-TH das angeschlossene Beregnungs- oder Nebelgerät zu, bis der gewünschte Wert wieder erreicht ist.

Tag- und Nachtmodus bei Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssteuerung

Für noch mehr Naturnähe bei der Klimasimulation im Terrarium unterscheiden die Steckplätze mit Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren zusätzlich zwischen einem Tag- und einem Nachmodus. So kannst Du die Tages- und Nachttemperatur unterschiedlich abtimmen, um deinen schuppigen Haustieren mehr Abwechslung in ihrem künstlichen Lebensraum zu bieten und ihnen das Gefühl zu geben, als wären sie in der Heimat.

Zuverlässige Speicherung auch bei Stromausfall

Selbstverständlich ist bei der Konzeption des CON-T und CON-TH auch daran gedacht worden, deine ausgefeilten Wetter-Szenarien und Klimasimulationen gegen Verlust bei Stromausfall zu schützen. Schließlich möchtest Du deine intelligenten Steckdosenleiste auch einmal aus der Steckdose stöpseln können, um sie wo anders anzuschließen. Darum enthalten die beiden Steuerungsgeräte Speicherbatterien, die einen Datenverlust bei Stromausfall verhindern. Also keine Sorge: Deine Programmierarbeit geht auch dann nicht verloren, wenn deine Tiere und Du einmal umziehen!

Schneller Einstieg dank Voreinstellungen

Apropo Programmierarbeit: Klingt dir das mit den Einstellungen zunächst etwas zu komplex? Keine Sorge: Dank in der Steuereinheit voreingestellter Modi, kannst Du auch ohne eigenen Programmieraufwand direkt loslegen. Dafür sorgen die die Schnelleinstellungen „Tropical“ und „Desert“, die Du per einfachen Knopfdruck auswählen kannst. Dabei entsprechen die darin vorgegebenen Parameter den durchschnittlichen Werten von tropischen Regenwäldern (Einstellung „Tropical“) bzw. Wüsten unserer Erde (Einstellung „Desert“).

ZooMo empfiehlt

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Der CON-T bzw. der CON-TH ist die optimale Klimaautomations-Lösung für jeden: Ob als Steuergerät für den einfachen Schnelleinstieg oder als leistungsfähige & „intelligente“ Steckdosenleiste mit Sensorsteuerung für den ausgefeilten Profieinsatz.

Frosch auf feuchten Blättern
Bild Credits: „Andy Art“ und Ulrike Langner via Unsplash

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